Dein:e Partner:in oder dein Kind hat ADHS. Und nun?


Dein:e Partner:in oder dein Kind hat bereits eine ADHS Diagnose (oder es steht der dringende Verdacht im Raum), vielleicht gibt es sogar bereits eine (medikamentöse) Behandlung oder eine Therapie und dennoch gibt es Schwierigkeiten im Miteinander, in Schule, Job, Partnerschaft –

das Zusammenleben mit einer Person mit ADHS

kann sehr herausfordernd sein!
Durch Psychoedukation und Aufklärung bekommst du einen klareren Blick für die Situation. Auch die vielen möglichen Begleiterscheinungen und Komorbiditäten schauen wir uns genau an.
Und schließlich erarbeiten wir gemeinsam, wie das Zusammenleben und damit auch dein Alltag stressfrei werden kann.
Und was du tun kannst, um deinem Kind oder Partner die Unterstützung zu geben, die es braucht, damit ADHS nicht zu einem mentalen Risikofaktor wird, sondern als Chance.



Die viel beschriebene Impulsivität beispielsweise kann nicht nur bei Teenagern zu großen Schwierigkeiten im Miteinander führen. Eben noch ruhig und zufrieden, gibt es im nächsten Augenblick einen explosiven Wutanfall. Und während alle anderen vielleicht noch daran knabbern, hat der Teenager alles längst wieder vergessen.

Es gibt aber auch Begleitsymptome, die einem nicht sofort als „typisch ADHS“ einfallen, es ist aber wichtig, darüber bescheid zu wissen, um sie richtig einzuordnen.


Rejection Sensitive Dysphoria“ (RSD) gehört zum Beispiel zu den eher unbekannten aber doch häufig auftretenden Begleitsymptomen. RSD spielt gerade bei Mädchen und Frauen häufig eine große Rolle.
RSD beschreibt die große Angst vor Zurückweisung, das sogenannte „Gespenster sehen“. Personen mit RSD haben immer das Gefühl, alle Menschen starren sie an, sprechen/denken schlecht über sie, oder mögen sie einfach nicht.

Es besteht eine extreme emotionale Empfindlichkeit und eine tiefsitzende Furcht vor Ablehnung oder sozialem Ausschluss.
Kommentare von anderen (Lehrern, Eltern, Freunden) werden viel zu persönlich genommen und das wiederum kann zum sozialen Rückzug führen, das Selbstwertgefühl leidet erheblich und gerade diese Selbstzweifel bergen einen Risikofaktor für spätere Ängste, Depressionen und psychosomatische Störungen.


Wo kommt nun das ADHS deines Kindes her?
Machst du dir Vorwürfe? Fragst dich, ob du „Schuld“ an der ADHS deines Kindes bist, etwas falsch gemacht hast? Ein ganz klares Nein!

Es gibt eine genetische Veranlagung (hat ein oder beide Elternteile ADHS, ist die Wahrscheinlichkeit, das ein oder mehrere Kinder ein ADHS entwickeln sehr hoch), deshalb bist du als Elternteil aber nicht daran Schuld.

Und jetzt der gute Teil: die Ausprägung lässt sich beeinflussen. Nicht nur mit Medikamenten. Auch mit dem Umgang zu Hause und der Unterstützung, die du bieten kannst.

Du erfährst bei mir viel Psychoedukation und Aufklärung. Auch die vielen möglichen Begleiterscheinungen und Komorbitäten, schauen wir uns genau an. Und schliesslich erarbeiten wir gemeinsam, wie das Zusammenleben und damit auch dein Alltag stressfrei werden kann. Und was du tun kannst, um deinem Kind die Unterstützung zu geben, die es braucht.

Auch eine Partnerschaft mit einer Person mit ADHS kann herausfordernd sein. Termine werden verpasst, der unaufgeräumte Keller, Schreibtisch, Küchenschrank ist sicherlich ein leidiges Thema und auch Streit ohne erkennbaren Anlass kann dazu gehören.

Wer den Song „Just give me a reason“ von P!nk kennt, findet sich vielleicht (hoffentlich mit einem Schmunzeln) wieder. Sie singt „just give me a reason…“ (gib mir nur einen Grund) und ihr Duettpartner antwortet, das er überhaupt nicht versteht, wo das plötzlich herkommt und das alles nur in ihrem Kopf ist:
Yor head is running wild again„.

Es klingt ein bisschen makaber, aber eine Person mit ADHS braucht immer Action und immer etwas Neues. Egal ob im Innen oder im Außen.
Platt gesagt, wenn einfach nichts los ist, wird eben gestritten. Oder getrennt. Eingekauft oder umgezogen.

Es ist eine große Unterstützung über diese Mechanismen bescheid zu wissen, um einen guten Umgang damit entwickeln zu können. Ein neues Hobby hat schon so manche Partnerschaft gerettet.

Du erfährst bei mir Unterstützung aus erster Hand. Zunächst schauen wir, an welchen Stellen sich das ADHS deines Kindes oder deines Partners zeigt und wo es Schwierigkeiten gibt. Im Miteinander, aber auch für dein Kind im Außen (Schule, Freundschaft, etc).

Dein Partner oder dein Kind bekommt bereits Medikamente und trotzdem läuft nicht alles glatt? Das liegt zum Beispiel daran, dass ADHS Medikamente wie Ritalin und Co nur einen Teil der Symptome beeinflussen. Für andere wiederum braucht es mehr Unterstützung. Auch hier erfährt du von mir Aufklärung und klare Handlungsempfehlungen.

Gemeinsam entwickeln wir Strategien, damit Alltag, Schule und Partnerschaft gut funktionieren können und es nicht andauernd zu Spannungen kommt.
Wir schauen auch, was ist überhaupt Teil der ADHS und was kann weg?

Ich berate dich auch, wenn du unsicher bist, wie du im Hinblick auf Schule, Diagnostik und Therapie bei deinem Kind weiter vorgehen sollst und welche Möglichkeiten es gibt.

Ich verfüge über einen großen Erfahrungsschatz und arbeite mit vielen verschieden Tools und Methoden. Das systemische Coaching beispielsweise beinhaltet eine Herangehensweise, die hier sehr gut passt und auch meine Erfahrungen aus dem Yoga und der Stressbewältigung kommen hier zur Anwendung. Auch kleine Achtsamkeitsrituale können bereits Wunder wirken.


Die systemische Haltung

Als ausgebildete systemische Coachin gehört für mich die systemische Haltung unbedingt dazu.

Neugier statt Urteil

Mit der systemischen Haltung schauen wir auf dich und deine Situation – unvoreingenommen, urteilsfrei und wertschätzend.

Ressourcenorientiert

Alles, was bereits in dir steckt, wird sichtbar gemacht. Und nutzbar. Wir finden auch deine Superkraft!

Lösungsorientiert

Wir konzentrieren uns auf deine Ziele und das, was funktioniert, statt lange über Probleme zu sprechen.



So läuft ein Beratungstermin bei mir ab

Zu Beginn schaffen wir gemeinsam Klarheit:
Worum geht es? Gibt es bereits eine Diagnose oder hast du nur einen Verdacht? An welchen Stellen wünschst du dir Veränderung, welche Teile des Miteinanders sind besonders belastend oder herausfordernd? Wir schauen uns genau an, was ist ADHS, wie zeigt sie sich in eurem Fall und warum macht sie das Miteinander so schwierig.

Darauf aufbauend richten wir zunächst den Blick auf all das, was bereits gut funktioniert. Gemeinsam entwickeln dann wir konkrete, alltagstaugliche Schritte, die zu dir passen und sich realistisch in deinen Alltag integrieren lassen. Am Ende darf sich dein Leben wieder nach dir anfühlen.


Tourist beim Fotografieren eines Gebäudes

Dauer & Preis: 60 Minuten, 140 €

(Nicht 24 h vorher abgesagte Termine müssen leider in Rechnung gestellt werden.)

Bereit für deinen Reset?

Ohne Verpflichtung! Wir klären gemeinsam, wie ich dir helfen kann.